Versicherungsrecht

„Ver­si­che­run­gen kom­men für alles auf – außer für die ent­stan­de­nen Schä­den“

Ver­si­che­rungs­recht ist ein zen­tra­ler Punkt mei­ner Tätig­keit. Als Rechts­anwalt, gelern­ter Ver­si­che­rungs­kauf­mann, Ver­si­che­rungs­fach­mann und Fach­anwalt für Ver­si­che­rungs­recht set­ze ich jeden Tag die Inter­es­sen mei­ner Man­dan­ten durch. Ich bie­te Ihnen eine fach­über­grei­fen­de Betreu­ung rund um die­ses The­ma.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass knapp jeder vier­te Arbeit­neh­mer und Selb­stän­di­ge berufs­un­fä­hig wird. Gut ist es, wenn man hier­für eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung hat; so jeden­falls bewirbt dies die Ver­si­che­rungs­wirt­schaft voll­mun­dig. Sehr oft will der Ver­si­che­rer dann aber nichts aus­zah­len, meist kom­men die glei­chen Ein­wän­de: Der Ver­si­cher­te habe bei Antrags­stel­lung unvoll­stän­di­ge oder fal­sche Anga­ben gemacht oder hät­te gar arg­lis­tig getäuscht. Die Mit­tel des Ver­si­che­rers hier­zu hei­ßen dann Anfech­tung, Rück­tritt, Kün­di­gung oder Ver­trags­an­pas­sung. Oft wird auch bestrit­ten, dass der Ver­si­cher­te über­haupt berufs­un­fä­hig sei oder man will ihn auf einen ande­ren Beruf ver­wei­sen.

Der Gang zum Fach­anwalt für Ver­si­che­rungs­recht ist dann unver­zicht­bar.

Unfallversicherung

Die Unfall­ver­si­che­rung deckt regel­mä­ßig Inva­li­di­täts­schä­den nach einem Unfall ab. Es kön­nen aber auch ande­re Leis­tun­gen ver­ein­bart wer­den wie Kran­ken­haus­ta­ge­geld, Kran­ken­ta­ge­geld usw. Der Ver­si­che­rer macht über­wie­gend Pro­ble­me bei der Fra­ge, ob über­haupt ein „Unfall“ im Sin­ne der Bedin­gun­gen vor­liegt oder beruft sich auf einen Aus­schluss wegen Alko­hol oder sons­ti­ger Bewusst­seins­stö­run­gen usw. Auch wer­den oft­mals angeb­li­che Vor­schä­den des Ver­si­cher­ten ein­ge­wen­det. Und grund­sätz­lich immer herrscht Streit dar­über, wie hoch die vor­lie­gen­de Inva­li­di­tät ist. Dabei ist dann die kor­rek­te Anwen­dung der soge­nann­ten Glie­der­ta­xe wich­tig, damit bestehen­de Ansprü­che voll durch­ge­setzt wer­den kön­nen.

Es gibt genü­gend Grün­de, sich von mir kom­pe­tent bera­ten zu las­sen.

Private Krankenversicherung, Krankentagegeldversicherung etc.

Die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung dient ins­be­son­de­re der Absi­che­rung von Kos­ten der medi­zi­ni­schen Heil­be­hand­lung. Es ist in den letz­ten Jah­ren fest­zu­stel­len, dass sich immer mehr Ver­si­che­rer durch nicht nach­voll­zieh­ba­re Ableh­nun­gen von ihren ver­trag­li­chen Pflich­ten lösen wol­len.

Typi­sche recht­li­che Pro­ble­me in der Krank­heits­kos­ten­ver­si­che­rung sind Anfech­tung, Rück­tritt oder Kün­di­gung wegen angeb­li­cher vor­ver­trag­li­cher Anzei­ge­pflicht­ver­let­zun­gen. Dane­ben auch Leis­tungs­kür­zun­gen mit den Argu­men­ten, es lie­ge kei­ne medi­zi­ni­sche Not­wen­dig­keit vor.

Typi­sche recht­li­che Pro­ble­me in der Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung sind: Die Ver­si­che­rung behaup­tet bei län­ge­rer Erkran­kung des Ver­si­cher­ten einen Been­di­gungs­grund, meist eine angeb­li­che Berufs­un­fä­hig­keit. Oder man behaup­tet, die Arbeits­un­fä­hig­keit sei nicht oder nicht zu 100 % gege­ben. Auch for­dern Kran­ken­ver­si­che­rer ger­ne ihre Leis­tun­gen für einen Zeit­raum zurück, in dem der Ver­si­che­rungs­neh­mer zum Bei­spiel rück­wir­kend Berufs­un­fä­hig­keits­leis­tun­gen zuge­spro­chen bekommt. Dazu kom­men die übli­chen Ein­wen­dun­gen wie zum Bei­spiel, der Ver­si­che­rungs­neh­mer hät­te sei­ne Untersuchungs- Auskunfts- oder sons­ti­gen Oblie­gen­hei­ten ver­letzt.

Wir arbeiten und beraten natürlich auch in allen anderen Bereichen des Versicherungsrechts

Exem­pla­risch sei­en Fol­gen­de noch benannt:

  • Kraft­fahrt­ver­si­che­rung (Kasko- und Haft­pflicht­ver­si­che­rung)
  • Lebens­ver­si­che­rung (Risiko-, Kapital- und Ren­ten­ver­si­che­rung)
  • Haft­pflicht­ver­si­che­rung (pri­vat und beruf­lich, auch Deckungs­kla­gen gegen Ver­si­che­rer)
  • Gebäu­de­ver­si­che­rung (Brand, Lei­tungs­was­ser, Sturm, Hagel, Ele­men­tar etc.)
  • Haus­rat­ver­si­che­rung (Ein­bruch­dieb­stahl, Brand, Lei­tungs­was­ser, Ele­men­tar, Sturm, Hagel etc.)
  • Rei­se­ver­si­che­rung (Reisekranken-, Reiserücktrittskosten-, Rei­se­ab­bruch­ver­si­che­rung etc.)
  • Trans­port­ver­si­che­rung (pri­vat und gewerb­lich)
  • Gewerb­li­che Inhalts­ver­si­che­rung und Betriebs­un­ter­bre­chungs­ver­si­che­rung etc.
  • Tech­ni­sche Ver­si­che­run­gen, Elek­tro­nik­ver­si­che­rung, Maschi­nen­ver­si­che­rung
  • Rechts­schutz­ver­si­che­rung (auch Deckungs­kla­gen gegen Ver­si­che­rer)

Bei allen Versicherungssparten gilt aber Folgendes:

Zwangs­läu­fig ste­hen sich in ver­si­che­rungs­recht­li­chen Strei­tig­kei­ten zwei extrem unglei­che Geg­ner gegen­über, näm­lich der pro­fes­sio­nel­le Ver­si­che­rer auf der einen Sei­te und der ver­si­che­rungs­recht­li­che Laie auf der ande­ren Sei­te, der Wis­sens­un­ter­schied ist gra­vie­rend. Jeweils prüft eine spe­zi­el­le Abtei­lung des Ver­si­che­rers, ob und in wel­cher Höhe gemäß den „Klau­seln“ und „Bedin­gun­gen“ gezahlt wird. Nie­mand weiß, wie vie­le Ansprü­che bezahlt und wie vie­le abge­lehnt wer­den. Ableh­nun­gen wer­den oft­mals ein­fach hin­ge­nom­men, der Ver­si­che­rungs­neh­mer gibt auf. Das kann und muss nicht sein.

Grund genug, den Fall vom Fach­anwalt kon­kret prü­fen zu las­sen. Im Übri­gen kann sich der Ver­si­che­rungs­neh­mer häu­fig schon aus rein for­ma­len Grün­den weh­ren, denn oft­mals war eine Beleh­rung oder ein Hin­weis des Ver­si­che­rers unwirk­sam oder der Ver­si­che­rer selbst hat Fris­ten ver­säumt. Beach­ten Sie bit­te, falls Sie eine Rechts­schutz­ver­si­che­rung haben soll­ten: Ihr Rechts­schutz­ver­si­che­rer darf Ihnen kei­nen bestimm­ten Anwalt vor­schrei­ben. Die freie Anwalts­wahl ist gesetz­lich garan­tiert.

Wie geht es weiter?

Set­zen Sie sich ganz unkom­pli­ziert mit mir in Ver­bin­dung und schil­dern Sie mir Ihr Pro­blem. Soweit mög­lich erhal­ten Sie eine Erst­ein­schät­zung zu den Erfolgs­aus­sich­ten, wobei ich größ­ten Wert auf eine rea­lis­ti­sche Bewer­tung lege. Im Rah­men eines ers­ten Ter­mins wer­den wir dann Ihr recht­li­ches Pro­blem aus­führ­lich bespre­chen und gemein­sam die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se abklä­ren. Das Ziel ist dabei, die opti­ma­le Lösung für Sie durch­zu­set­zen.

Ger­ne kön­nen Sie uns kon­tak­tie­ren. Im Rah­men eines ers­ten Ter­mins wer­den wir Ihr recht­li­ches Pro­blem bespre­chen und gemein­sam die wei­te­re Vor­ge­hens­wei­se abklä­ren. Für das Rechts­ge­biet Ver­si­che­rungs­recht steht Ihnen Herr Rechts­anwalt Her­bert Mah­rer, Fach­anwalt für Ver­si­che­rungs­recht, zur Ver­fü­gung.

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